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Wettkampfbericht Transalpinerun 2017

Kurz und schmerzhaft...

 

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Mit dem Ironman im Rücken Richtung Transalpine

6 Wochen ist es jetzt schon her seit ich den roten Teppich am Römer vollkotzen durfte! Der Ironman hat Körner gekostet… mehr Körner als ich mich das vorher vorstellen hätte können oder im Nachhinein wahrhaben wollte!

 

 

Trotzdem ging es mir die Woche nach dem Wettkampf erstmal fantastisch (lag wahrscheinlich an der Infusion im Ziel J ) und mit dem Wissen dass auch mein Lieblingsgegner Winkl am drauf folgenden Sonntag beim Volks-Lang-Lauf in Obertraubling über die 10 Kilometer am Start stehen würde, ließ sich ich mich auch nicht zweimal bitten. 

Rausgekommen ist, nach 39:07 Minuten, ein 2. Platz hinter dem starken Volkmar Retzer und vor dem ebenfalls starken Markus, der am Abend davor bereits eine 36er Zeit beim Rainer Volkslauf über die 10 Km abgeliefert hatte. Hier gehts zum Zeitungsbericht.

 

 

Zwei Wochen später lies ich es mir nicht nehmen als Staffelläufer für das Peppex Team Laufshirtdiscounter beim Regensburg Triathlon über die olympische Distanz an den Start zu gehen.

Da mir ein Vorsprung von über 6 Minuten auf die Zweitplatzierte Staffel mitgegeben wurde, war es kein großes Hexenwerk mehr das Ding heim zu laufen. Rausgekommen ist auf den flachen und schnellen 10 Kilometern eine für mich sehr befriedigende 37:51. 

Dann ging es eher schleppend weiter… bei der Vorbereitung auf den Transalpinerun hab ich mir einen Zeckenbiss eingehandelt der bis heute mit Antibiotika behandelt werden muss. Nicht die perfekte Vorbereitung auf eins der härtesten Etappentrailrennen in Europa.

 

Leider plagen auch meinem Teamkollegen Markus Winklmeier zur Zeit Achillessehnenprobleme. Aber Aufgeben ist wie immer keine Option und ne vermasselte Generalprobe war doch schon immer ein Garant für eine geglückte Premiere … wir werden am 02. September an der Startlinie des Transalpines stehen und das Ding rocken!!

YOU ARE AN IRONMAN!!!!!

Gekratzt, gebissen, gekämpft... was rausgekommen ist erfahrt ihr in den Wettkampberichten (einer aus Athletensicht von mir und einer aus der Sicht eines Supporters von Carina) zum Ironman in Frankfurt

 

--> HIER gehts zu meinem Wettkampfbericht

--> HIER gehts zum Wettkampfbericht von Carina

 

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Vielen Spaß beim mitleiden :-) 

St. Pölten hinter und Frankfurt vor mir...

"Eisenmänner werden im Training gemacht!" 

 

Ich bin kein Trainingsweltmeister... ich glaub ich bin von Natur sogar eher Trainingsfaul, mach nicht mehr als unbedingt notwendig... ich leb für die Wettkämpfe, fürs Kribbeln in den Beinen an der Startlinie, fürs nervöse Aufwärmen kurz vorm Startschuss, fürs Rausbrechen, fürs Einbrechen, fürs Taktieren, fürs sich über die schmerzenden Beine hinter der Ziellinie freuen! 

Die Vorbereitung auf den Ironman Frankfurt hat das geändert...

oder vielmehr hab ich mich an die Vorbereitung angepasst! Dieses Jahr waren es bis dato nur 3 Wettkämpfe, an denen ich teilgenommen hab... 2x nen Halbmarathon (vor meinen Achillessehnenproblemen) und dem

Ironman 70.3 in St. Pölten.

Natürlich hatte ich auch noch nie so ein klares, großes und motivierendes sportliches Ziel vor Augen wie den Ironman Frankfurt. Dass mein Traum vom Langdistanzfinish letztes Jahr an der B-Säule eines grauen Toyota zerschellt ist, hat mich für dieses Jahr nur noch mehr motiviert. Gesundheit, Verletzungsfreiheit und Motivation sind ne mächtige Kombination und entsprechend leicht fiel mir der Großteil der Vorbereitung! 

Aber es gibt auch die andere Seite... Es gab die Einheiten im Winter, bei Schnee, Eis und Dunkelheit... es gab die Einheiten, die ich wegen anderer Termine verkürzen oder ausfallen lassen musste... es gab die Einheiten, bei denen ich mich von der Couch prügeln musste und es gab die Einheiten, die ich einfach ausfallen ließ, weil ich keinen Bock hatte! 

Jetzt ist es nur noch eine gute Woche bis zum Ironman und schon jetzt durchlebe ich ein Wechselbad der Gefühle nach dem anderen. Meine Beine sind schwer, ich fühl mich matt, kaputt und faul. "Alles ganz normal" bestätigen mir die langdistanzerprobten Laufstianalysten und Ralf. 

 

Trotzdem fühle ich mich bereit... bereit mir den Traum zu erfüllen, der mich jetzt seit gut zwei Jahren antreibt, bereit abzuliefern, bereit mir den Lohn für die 780 Trainingsstunden abzuholen, die ich seit dem Entschluss, eine Langdistanz finishen zu wollen, in diesen Traum investiert habe. 

 

Frankfurt... ich freu mich auf dich!!

Wettkampfbericht Ironman 70.3 St. Pölten

Mein Wettkampfbericht zur letzten großen Generalprobe vorm Ironman Frankfurt ist online!

 

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Wettkampfbericht zum Bad Füssing Halbmarathon 2017

"...wusste nicht dass sich der Mann mit dem Hammer auch auf den Halbmarathonstrecken rum treibt!"

 

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Alles auf Anfang - Fahrplan 2017

Natürlich viel zu spät wünsch ich euch allen einen guten und vor Allem gesunden Start ins neue Jahr 2017!

Mit meinen ersten Wochen im neuen Jahr bin ich mehr als zufrieden!

 

Nach dem nahezu perfekten Marathon in München is es mir gelungen viel von meiner Laufform ins neue Jahr zu transportieren und gleichzeitig an meiner Radform zu feilen (und ja... sogar beim Schwimmen gehts einigermaßen voran :-) )

 

Auch mit den ersten Standortbestimmungen beim Silvester-lauf in Sandharladen und beim Spindellauf im Donaueinkaufszentrum bin ich super zufrieden.

Hier noch das Video vom Ralf zum Threshold Run in Ramspau :-)

Da ich 2016 verletzungsbedingt auf der Couch lag statt mir den Traum vom ersten Langdistanzfinish zu erfüllen muss ich dies natürlich 2017 nachholen!

 

Dieses Jahr soll es allerdings ein Ironman sein... Die IRONMAN EUROPEAN CHAMPIONSHIP in FRANKFURT am 09.Juli 2017

 Das zweite große Ziel dieses Jahr ist der Start (und natürlich das Finish) beim GORE-TEX Transalpine Run

Unter dem Motto "Vier Länder, Zwei Läufer, Eine Woche - Ein Traum" gehts vom 03. bis 09. September in Traillaufschuhen über die Alpen.

 

Zitat Wikipedia:

"Seit seiner ersten Austragung 2005 zählt er mit einer Streckenlänge von 200 bis 300 Kilometern und rund 15.000 zu bewältigenden Höhenmetern zu den anspruchsvollsten Bergläufen in Europa."

 

Ich bin super gespannt was mich erwartet und freu mich drauf das Ding mit Markus Winklmeier zu rocken!!

Aber bevor die Saison richtig los geht werden Carina und ich für 4 Wochen Australien unsicher machen.

 

Bis bald!

Flo

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Spindellauf 2017

"Wir können es uns nicht leisten drauf hin zu trainieren..." - Ralf Preissl

 

Spindellauf als Koppellauf

 

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Wettkampfbericht München Marathon 2016

 

Nichts gewollt... Alles bekommen!

 

Mein Wettkampfbericht und die Fotos zum Marathon in München sind online!

 

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Viel Spaß beim Lesen!

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Trainingslager ohne Happy End

... Wie gerne hätte ich euch jetzt berichtet, wie super das Trainingslager gelaufen ist. Wie toll meine Form momentan ist, wie hart und spaßig die Einheiten waren oder wie toll unser Hotel am wunderschönen Kalterer See in Südtirol war.

 

Ich war mit großen Erwartungen an mich und meine Form ins Trainingslager am Kalterer See gefahren und bei den ersten Einheiten in der Gruppe konnte ich diese Erwartungen durchaus erfüllen. Im Großen und Ganzen ging es darum viele Radkilometer zu sammeln, was die ersten Tage super klappte!

 

Ich habe es echt genossen, mit den Jungs und Mädels der Laufstilanalyse mal wieder so richtig draufzudrücken... Naja, bis zu dem einen Moment auf der letzten Radrunde der "Mitteldistanz", die am fünften Tag auf dem Programm stand.

 

Kurz nach Klughammer (in der Nähe von Kaltern) befand sich auf der rechten Straßenseite dieser Spargelshop. Logisch, habe ich das Auto gesehen, das auf dem Parkplatz stand. Aber nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass die Dame den Rückwärtsgang einlegt und - ohne mir Beachtung zu schenken - auf die Hauptstraße fährt.

 

Die Zeit zwischen dem Moment als ich realisierte, dass ein Crash unausweichlich war und dem Moment, als ich in die Beifahrerseite des Toyota Auris einschlug, kam mir vor wie eine Ewigkeit und so hatte ich genug Zeit mir alle möglichen „Worst-Case-Szenarien“ genauestens auszumalen.

 

 

Nach dem großen Bums und der darauf folgenden Stille dachte ich mir im ersten Moment, dass es mich gar nicht so schlimm erwischt hatte... Nur meine linke Schulter schmerzte ein wenig! Ich war trotzdem sau froh, dass sich Peter, Steffi und die anderen Ersthelfer so toll um mich kümmerten.

 

Ein paar Minuten später wurde ich auch schon in den Sanitätswagen verfrachtet und ins Krankenhaus in Bozen gebracht. Dort bekam ich dann die ernüchternde Diagnose, dass meine Schulter mehrfach gebrochen war! Mit Dani und Silvia, die mich netterweise vom Krankenhaus aufgabelten, begab ich mich deprimiert zurück ins Hotel.

 

Immer noch geschockt machte ich mich am nächsten Tag auf die Heimreise (auch nochmal Danke an Hans, der das Auto meines Papas und mich heimgefahren hat). Dort angekommen ging alles zum Glück recht schnell: noch am gleichen Abend hatte ich einen CT-Termin um festzustellen, ob die Schulter operiert werden muss oder nicht.

 

Am nächsten Tag im Krankenhaus Barmherzige Brüder dann die erleichternde Nachricht: die Knochen stünden wohl den Umständen entsprechend günstig und man ginge davon aus, dass die Schulter ohne eine Operation wieder zusammenwächst.

 

Für mich war die ganze Gesichte natürlich ein Schlag in die Magengrube (oder vielleicht auch eine Etage tiefer), der so richtig gesessen hat. Noch nie in meinem Leben habe ich härter und disziplinierter für ein sportliches Ziel gearbeitet.... umso grausamer fühlt es sich an wenn dir dies mit einem Moment entrissen wird.

 

... aber irgendwann ist auch das überstanden!

 

Ich werde ALLES tun, um es spätestens nächstes Jahr wieder krachen zu lassen und werde noch disziplinierter, härter und noch fokussierter an meiner Form arbeiten.

 

Und wie Rocky schon sagte: "It ain’t about how hard you hit. It’s about how hard you can get hit and keep moving forward; how much you can take and keep moving forward. That’s how winning is done!"

 

Am Ende nochmal (ich hoffe es nervt euch noch nicht ;-) ) ein DANKESCHÖN an alle, die mich in den letzten Tagen aufgefangen haben, die mich besucht haben, mich angerufen oder mir auf welchen Weg auch immer Genesungswünsche zukommen ließen. Und das dickste Danke an meine Freundin Carina und meine Family, die mich wieder aufgebaut, gepflegt oder auch mal das Essen hergeschnitten haben ;-)

 

Ich halte euch auf dem Laufenden,

Flo

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Überlebenskampf im Münchner Umland

Unter meinem diesjährigen Weihnachtsgeschenk konnte ich mir auf den ersten Blick nicht so wirklich was vorstellen: Survival Crash Kurs vom Veranstalter Survival Unlimited. Hab mich gleich drauf gefreut... zwei Tage lang Feuer machen, Zelten und in einem warmen Schlafsack unter freiem Sternenhimmel übernachten! Klingt doch ziemlich romantisch und ich als alter Bear Grylls Fan werd mit der Pseudosurvivalsituation ja wohl keinerlei Probleme haben!

 

Am Samstag, den 23. April 2016, machten Carina und ich uns also nach einem ausgiebigen Frühstück, einer Tasse Kaffee und mit gepacktem Marschrucksack auf nach Karlsfeld. Klar machte der Blick auf die Wettervorhersage uns ein wenig nervös. Nächtliche Temperaturen um den Gefrierpunkt gepaart mit Regen und Schnee klang nicht mehr so richtig nach einer warmen Nacht unterm Sternenhimmel!

"Die werden uns da schon nicht erfrieren lassen" hab ich mir gedacht und zumindest bei

der Ankunft am "Starting Point" war das Wetter ja trocken und einigermaßen warm.

 

Dort trafen wir auch zum ersten mal auf den Rest der Gruppe und unseren Survival-Coach Markus. Breit gebaut, kurzer Iro, Bundeswehrkleidung... genau so hab ich ihn mir

vorgestellt! Er und auch der Rest der 8-Köpfigen Gruppe (4 Teilnehmer hatten bereits im Vorhinein aufgrund der Wettervorhersage die Segel gestrichen) waren mir auf Anhieb sympathisch. Gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Überlebenskampf!

 

Nach kurzer Einführung, was wir in den nächsten 30 Stunden zu tun und zu lassen hatten, bekamen wir unsere ersten Aufgaben, die wir jeweils in der Gruppe zu absolvieren hatten. Die nächsten paar Stunden verbrachten wir also damit, mithilfe eines Kompasses von einem Meeting Point zum nächsten zu navigieren (was mal mehr, mal weniger erfolgreich gelang), Karten zu studieren, Gegenstände zu sammeln, die uns beim Feuermachen das Leben erleichtern sollten und nach "Nahrung" wie Brennnesseln, Löwenzahn, Schnecken und Käfern Ausschau zu halten. (Survival-Regel Nummer eins: Alles was sich bewegt, kann man essen!) Ja, auch vorbeilaufende Hunde wurden interessiert beäugt :-D

Pünktlich um 18:00 Uhr, genau wie vorhergesagt, fing es zu regnen an.

Stimmt nicht, es fing zu schütten an.

 

Wie begossene Pudel widmeten wir uns verschiedenen Knotentechniken, bauten eine Trage für einen fiktiven Verletzen und widmeten uns probeweise dem Unterschlupfbau. Die Stimmungskurve flachte zum ersten mal merklich ab... Jedem war kalt, alles wurde nach und nach durchnässt und noch wussten wir nicht, wo und wie wir die Nacht verbringen würden. Nach meinen Vorstellungen endete unser Marsch durch den Wald an einem Zeltplatz, wo wir uns schnell in bereits aufgestellte Zelte verziehen, aufwärmen und trocknen können. Der Gedanke hielt zumindest meine Laune einigermaßen hoch! Langsam wurde es dunkel und wir bekamen die Karte für unseren letzten Marsch, der uns zum Camp bringen sollte. Der Gedanke an Lagerfeuer und trockenen Zelte half uns die 3 KM durch Felder, Wälder, über Bäche und Wiesen zu überstehen.

 

Spätestens jetzt waren alle und alles nass... die Isomatte, der Rucksack (trotz Regenüberzug) und der (was meine Laune nicht unbedingt verbesserte) Schlafsack. Nach einer gefühlten Ewigkeit, in der wir abwechselnd auf die Karte und stoisch zu Boden blickend hintereinanderher marschierten, trafen wir endlich unseren Guide Markus. Das beunruhige mich ein wenig, denn ich sah weder Zelte noch eine andere Art von Unterschlupf in der Nähe. Acht grüne Plastikplanen und eine durch Steine begrenzte, durchnässte Feuerstelle - das wars... mehr gabs nicht...GEIL!

Fast fassungslos, frierend und nass blickten wir zu Markus, der uns gut gelaunt Tipps gab, wie wir die Gartenplane am besten an Bäumen befestigen können, um während der Nacht einigermaßen trocken zu bleiben. Das erste mal kamen Zweifel in der Gruppe auf... Unsere Autos waren nicht weit entfernt und jedem stand es natürlich frei, das Projekt "Survival" abzubrechen.

 

Das führte dazu, dass wir auch gleich nur noch zu siebt waren. Carina und ich unterhielten uns in der Phase nicht mehr viel... Physisch und psychisch am Limit spannten wir mehr schlecht als Recht ein Seil, befestigten dort eine Plane, nutzen die andere als Unterlage und platzierten frustriert unsere durchnässten Rucksäcke darunter. In diesem Moment war ich knapp davor Carina zu fragen ob wir nicht in Richtung Auto marschieren und heute Abend im warmen und trockenen Bett nächtigen wollen.

Carina hatte ich bis dahin kein einziges mal Jammern gehört... also verkniff ich es mir ebenfalls und unterstützte den Rest der Gruppe beim Versuch den durchnässten Zunder zum brennen zu bringen. Das gelang uns nach gut 20 Minuten auch und mit der Wärme

des Feuers kamen ganz langsam die Zuversicht und die gute Laune zurück. Hunger hatte ich nicht wirklich, aber ein im Feuer gekochtes Ei, Kartoffeln und eine Karotte können ja nicht schaden. Lecker ist was anderes, aber ganz langsam stieg unsere Körpertemperatur wieder an und nachdem wir den Schichtplan für die Feuerwache festgelegt hatten, begaben wir uns mit vier Lagen Kleidung, Mütze und Handschuhen in unsere feuchten Schlafsäcke.

Augen zu... Augen auf... es schimmert grünlich hell durch unsere Gartenplane... wir haben die Nacht also überstanden! Gut gelaunt, weil es aufgehört hatte zu regnen, weil unser Feuer noch brannte, weil wir uns endlich ein wenig mit der Körperhygiene beschäftigen konnten und weil wir die Nacht und somit den härtesten Teil des "Survivals" überstanden hatten, starteten wir in den Tag.

 

Wir beschäftigten uns noch ein wenig mit selbstgebauten Wasserfiltern, verschiedenen

Feuerarten und dem Feuermachen ohne Brandbeschleuniger!

Zum Mittagessen gab es wieder Kartoffeleintopf mit Brühwürfel, Karotten und Bohnen...

Für mich als Kartoffel"liebhaber" wieder ein kulinarisches Highlight... Trotzdem war ich schon mal happy überhaupt was Warmes im Bauch zu haben!

15:00 Uhr! Mit ein paar winzigen Belobigungen und einem Händedruck vom Survival Coach Markus erhielten wir nun endlich die Wegbeschreibung zu unserem letzten RP

(=Release Point aka Auto)

 

In Zeiten von Smartphones (die wir in fast jeder Sekunde unseres Lebens bei uns

tragen) und einer gut ausgebauten Infrastruktur werden wir wohl in Mitteleuropa nie in

den "Genuss" eines solchen Survivalszenarios kommen. Was ich für mich aus dem

Wochenende mitgenommen habe ist, dass ich wieder zu schätzen gelernt habe, was wir

mittlerweile also so selbstverständlich sehen... Essen im Überfluss, ein Dach übern Kopf

und eine Klospülung mit Trinkwasser...

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Wettkampfbericht Halbmarathon Kallmünz 2016

Der Wettkampfbericht zum Frühlingslauf in Kallmünz ist ONLINE

 

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Wettkampfbericht Run & Bike 2016

Mein Wettkampfbericht zum diesjährigen Run & Bike in Fuhrn ist online!!

 

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Hier findet ihr weitere Bilder!

 

Viel Spaß beim Lesen :-)

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Der längste Weg nach Regensburg

Laut Google Maps liegen zwischen meiner Wohnung und dem Regensburger Dom nur ca. 8 Kilometer... Tatsächlich liegen zwischen dem Jetzt und einem möglichen Zieleinlauf am Domplatz bei der Challenge Regensburg unzählige Kilometer, Schweiß, Schmerzen, Disziplin, aber vor allem: SPASS!!!

 

Viel Neues gibt es eigentlich nicht zu berichten, aber um die meterdicke Staubdecke mal wieder von meiner Webseite zu pusten, hier eine kleine Zwischenstandsmeldung:

 

Mein Faserriss ist ja jetzt doch schon 2 Monate her, aber erst seit 3 Wochen kann ich wieder komplett ohne Schonhaltung und frei von leichten Schmerzen nach harten Einheiten trainieren. Das hatte natürlich erst einmal zur Folge, dass ich alle "ruhigen Einheiten" ein wenig zu hart absolviert hab... nicht klug... aber geil wars :-)

 

 

Die von Ralf in letzter Zeit öfter veranstalteten "Advanced Performance Runs" - um die 2 - 2,5 Stunden dauernde Trailläufe, die mal mit nem harten Treppentraining, mal mit einem kurzen Tempodauerlauf enden - "liefen" aus meiner Sicht super zufriedenstellend! Auch der Leisungstest (auf der Runde um den Westbadweiher) hat irgendwie schon gepasst. Zwar war mein Speed noch nicht da, wo ich ihn mir gewünscht hätte, aber hinter dem letzten Test lagen ja auch fast 5 lauffreie Wochen.

 

 

 

Egal... ich bin gesund und so fit wie man im Februar halt is, aber vor allem bin ich unglaublich motiviert! So motiviert, dass ich mich gleich hingesetzt und meine Wettkämpfe für dieses Jahr fixiert hab... so schaut sie also aus, die "Road to Rengschbuag":

Run & Bike in Fuhrn

Frühlingslauf Kallmünz (Halbmarathon)

Jag de Wuidsau (Crossduathlon) in Dietldorf

Mitteldistanz in Kaltern (im Trainingslager mit der Laufstilanalyse.de)

Mitteldistanz Ingolstadt

Challenge Regensburg

28. Februar 2016

09. April 2016

16. April 2016

zwischen dem 14. und 22. Mai

12. Juni 2016

14. August 2016


Ehrlich gesagt hören meine Planungen am 14. August auch auf!

Ich weiß nicht, ob und wie ich mich danach noch motivieren kann, aber wenn, dann greif ich noch einmal die Sub3 beim Marathon an! :-)

 

Aber bis dahin ist noch ein weiter Weg und erstmal muss mir dieses Jahr mal wieder der Spagat aus Arbeit, Schule und Sport gelingen... Im besten Fall bleibt dann hoffentlich noch ein bisschen Zeit für die Pflege von sozialen Kontakten :-P

 

Apropos "soziale Kontakte"... ich hab mich vor kurzem unsterblich in Instagram verliebt! Wer Lust kann mir natürlich auch gerne da folgen (einfach auf den Button klicken ;-) )

 

ansonsten halte ich euch natürlich auch hier auf dem Laufenden!

Bis bald,

Flo

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Die Richtung stimmt...

Die letzten Wochen liefen, den Umständen entsprechend, ziemlich gut!

Wegen meines Muskelfaserrisses habe ich die letzen Wochen viel Zeit im Wasser und am Rad verbracht... Das hat meiner Wade und meinen Formdefiziten in den oben genannten Disziplinen sicher nicht geschadet ;-)

 

Die Verletzung ist jetzt ziemlich genau vier Wochen her.

Vier Wochen, die mir wieder einmal gezeigt haben, wie sehr mein Herz an diesem tollen Sport hängt...  

Pünktlich zum Heiligabend habe ich mir dann selbst das aller schönste Weihnachtsgeschenk gemacht und meinen ersten zögerlichen Laufversuch gestartet und siehe da...

Die Wade hat gehalten! :-)

 

Dass ich dabei fast von einer Gruppe Walker überholt worden wäre tut ja nix zur Sache, oder?

 

Die Tage um den Jahreswechsel haben wir (Carina und ich) mit zwei Freunden in Verona verbracht... Sportlich hat sich dort außer ein paar landschaftlich sehr schönen Bergläufen zwar nicht viel getan, aber für die Regeneration von Körper und Kopf waren die Tage in der wunderschönen Stadt Gold wert.

Am Tag nach der Heimfahrt stand dann auch schon eine Teamtrainingssession mit der Laufstilanalyse an. Auch wenn der Lauf auf der altbekannten Sumpflochrunde laut Ralf "ohne Aufgabe" absolviert werden sollte, war es für meine Wade ein weiterer wichtiger Belastungstest!

 

Und obwohl wir die ersten Kilometer ein gemütliches Tempo liefen, spürte ich in den verschneiten Trailpassagen ein leichtes Ziehen! Als die Muskulatur dann allerdings warm und locker war, war auch das vorbei und ich hatte mal wieder einen riesen Spaß mit der geilsten Trainingsgruppe der Welt!!

 

Vor allem die letzten 3 Kilometer des Halbmarathons stimmten mich mehr als positiv... Denn natürlich wurde da (wie immer, wenn ein gewisser Herr Winklmeier am Start ist :-) ) nicht mehr locker, sondern weit unter einem 4er Schnitt gelaufen...

 

Trotzdem bin ich zu dem Schluss gekommen, den diesjährigen Spindellauf abzusagen!

Ich denke, dass ich meiner Wade auf der kurvigen Strecke mit vielen Antritten und Höhenmetern keinen Gefallen tu... Klar könnte ich das Ding im lockeren Tempo mitlaufen, aber bei der

tollen Atmosphäre und Stimmung dort scheint mir das ein Ding der Unmöglichkeit zu sein... Dafür kenne ich mich zu gut! Trotzdem bin ich mit den Entwicklungen der letzten Wochen sehr zufrieden und schau weiterhin positiv nach vorne!

 

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Flo

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Mein Erster DNF

Am Wochenende stand also der letzte Wettkampf der bisher für mich persönlich sehr erfolgreichen Saison 2015 an...

 

5 Km beim Nikolauslauf in Regensburg

 

Das Feld war sehr sehr gut besetzt und mir war vorher klar, dass es mit einer Platzierung unter den Top 15 sehr schwer werden würde! 

Da ich die letzten Wochen fast gar keine schnellen Einheiten gemacht hatte, ging ich ziemlich relaxed und ohne große Erwartungshaltung in das Rennen.

Nach ausgiebigen (!!!) Aufwärmprogramm fiel um 11:15 Uhr der Startschuss und wie zu erwarten war das Tempo brutal!

Trotzdem konnte ich bald meinen Rhythmus finden und lief die erste Runde (von drei) einen kontrollierten 03:45er Schnitt.

Mein Lieblingsgegner und Trainingspartner Markus Winklmeier (--> hier gehts zu seinem Wettkampfbericht) war bereits fast außer Sichtweite und wäre an diesem Tag nicht zu schlagen gewesen. 

Ende der zweiten Runde passierte es dann:

Von einem Schritt auf den Anderen spürte ich einen starken und brennenden Schmerz in meiner rechten Wade und an ein Finish (geschweige denn in einer guten Zeit) war natürlich nicht mehr zu denken.

So musste ich jetzt doch noch dieses Jahr mein ersten DNF ("Did not finish") schlucken!

 

Als ich zuhause ankam und bereits eine kleine Einblutung und eine Schwellung am Unterschenkel feststellen konnte war klar ---> Muskelfaserriss!

 

Aber hey lieber jetzt als bei (oder vor) der Challenge im Sommer!

 

So endet die Wettkampfsaison 2015 zwar ein wenig unerfreulich, was meiner sehr erfolgreichen Saison, wie ich finde, nur einen kleinen Kratzer verleiht. Ein ausführlicher Rückblick folgt noch.

Ich werde für die restlichen Vorweihnachtszeit meine Laufschuhe wohl im Schrank verstauen müssen um danach wieder neu durchzustarten!


Bis dahin wünsche ich euch noch eine schöne, ruhige und vor Allem verletzungsfreie (!!!) Vorweihnachtszeit!

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Wettkampfbericht München Marathon 2015

Der (weniger erfreuliche) Wettkampfbericht und die Bilder zum München Marathon 2015 ist online!

 

Hier gehts zum Bericht

Hier gehts zu den Bildern

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

 

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Woche der Entscheidungen

Die Wochen der Vorbereitung sin jetzt endlich vorbei...


Morgen und Übermorgen steht zum Einen der erste Prüfungsblock des technischen Betriebswirtes an ...

... zum Anderen darf ich am Sonntag beim München Marathon endlich abliefern, was ich mir die letzten Wochen so hart erarbeitet und heute mit meiner letzten "langen" Einheit wie folgt vollendet hab:


2 Kilometer locker einlaufen

5 Kilometer in 20:54 Minuten

2 Kilometer locker

5 Kilometer in 19:53 Minuten

2 Kilometer locker

5 Kilometer in 20:56 Minuten

2 Kilometer locker

5 Kilometer in 19:51 Minuten

2,8 Kilometer auslaufen


macht Gesamt: 30,8 Kilometer in 02:18 Stunden... Danke Ralf für die super geile Einheit!

--> Der Traum vom Marathon unter 3 Stunden lebt!!

------> Back mas!!!

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Regensburg Triathlon 2015

Der Wettkampfbericht zum Triathlon Regensburg ist ONLINE!

 

Hier geht's zum Bericht

Hier zu den Ergebnislisten

und Hier zu den Fotos

 

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Arber Radmarathon 2015

+++Der Wettkampfbericht und die Bilder zum diesjährigen Arber Radmarathon sind Online+++

 

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wenn nicht jetzt... wann dann?

1. August 2010 ...

 

Eltern: "Da ist heute so ein Triathlon in Regensburg, den können wir uns mal anschauen?"

 

Ich: "Was ist ein Triathlon? Muss ich wirklich mit kommen?"

 

So ähnlich muss die Unterhaltung zwischen meinen Eltern und mir zugetragen haben bevor wir dann doch mit dem Rad zum Guggenberger See nach Neutraubling gefahren sind, um sich diese "Triathleten" mal genauer anzuschauen.

Ich war sofort fasziniert und angefixt von dem Sport, als ich sah wie fit und motiviert sich die Mädels und Jungs dort durch den (damals noch) Ironman kämpften...

 

"WoW... sowas will ich auch mal machen" sagte ich mir damals mehr im Scherz...

Aber hey... ich habs duchgezogen und Stand heute kann ich auf 4 gefinishte Triathlons auf der Olympischen und 4 gefinishte Triathlons auf der Mitteldistanz zurückblicken...

 

Nachdem die Luft aus meiner diesjährigen Saison die letzten Wochen (trotz des für mich positiven Ergebnisses in Ingolstadt) ein bisschen raus war hatte ich gestern ein folgenschweres Telefonat mit meinem Coach Ralf Preissl...

 

"Du brauchst wieder ein Ziel... etwas das dich antreibt"

und wieder mal hatte er Recht! Nach dem Saisonhighlight (Ironman 70.3 auf Mallorca) konnte ich mich einfach nicht mehr so motivieren wie ich es gewohnt bin... Den Trainingsplan hab ich mehr abgearbeitet als genossen...

 

... eine Reise ins Ungewisse...

genau das war es doch warum ich mit diesem Sport angefangen hab... etwas neues machen... etwas das zu dem Zeitpunkt keiner von mir erwartet hatte... etwas das mir beim Finishen meines ersten Triathlons Tränen in die Augen trieb

Abenteuer Langdistanz

Ja ich habs getan... Am 30.06.2015 um 22:22 Uhr habe ich also auf der Seite der Challenge Regensburg den "ANMELDUNG"-Button gedrückt... kurz darauf kam die Bestätigungsmail "see you at the Finishline"

 

Am 14. August 2016 werde ich hoffentlich...

 

3,8 Kilometer Schwimmen

180 Kilometer Radfahren

und 42 Kilometer Laufen

 

Bis dahin werde ich euch in diesem Blog auf den Laufenden halten!

 

#stayhungrystayfoolish

 

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